Wie lässt sich industrielle Wettbewerbsfähigkeit mit den Anforderungen eines zunehmend volatilen, von erneuerbaren Energien geprägten Energiesystems vereinbaren? Welche Rolle spielt dabei die Energieflexibilität industrieller Unternehmen?

Diesen Fragen widmet sich der Fachworkshop am 30. September 2026, zu dem wir Sie herzlich einladen.

📅   30. September 2026, 13:00–17:00 Uhr
📍    Arnold-Schmidt-Raum, Gußhausstraße 27–29, 1040 Wien
🏢    Veranstalter: TU Wien und Energieinstitut der JKU im Rahmen des IEA IETS Task 22 „Energieflexibilität in energieintensiven Industrien“

Im Rahmen eines moderierten Fachdialogs bringen wir Akteur:innen aus Industrie, Netzbetrieb, Forschung und Politik zusammen, um den aktuellen Stand industrieller Flexibilität zu beleuchten und notwendige Rahmenbedingungen für die Zukunft zu diskutieren.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung

Im Vorfeld der Veranstaltung führen wir außerdem eine kurze Online-Befragung zur Energieflexibilität in der österreichischen Industrie durch. Diese Befragung richtet sich primär an produzierende Unternehmen in Österreich. Alle Antworten werden anonymisiert.

Wir bitten Sie, Ihre Erfahrungen und Perspektiven in die Untersuchung einzubringen!

📋Umfrage: Hier geht es zur Umfrage
⏱️ Dauer: ca. 8–12 Minuten

Die Ergebnisse der Befragung werden im Rahmen des Fachworkshops präsentiert und gemeinsam mit Vertreter:innen aus Forschung und Praxis diskutiert.

Wir würden uns sehr freuen, Sie am 30. September in Wien begrüßen zu dürfen und bedanken uns schon jetzt für Ihre Unterstützung bei der Befragung.

Als Partner im HI2 Valley bringen wir unsere Expertise in den Bereichen Energiewirtschaft, Energierecht und Energietechnik ein und unterstützen damit den Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft im Herzen Europas.

Das neue Projektvideo gibt einen Einblick in das HI2 Valley sowie die Wasserstoffprojekte und Investitionen, die im Rahmen des Projekts entwickelt und in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt werden sollen.
Mehr über das Projekt: www.hi2valley.com und https://energieinstitut-linz.at/project/hydrogen-industrial-inland-valley/

Das Projekt wird von der EU kofinanziert und vom Clean Hydrogen Partnership unterstützt.

Wir freuen uns, Gastgeber der DACH+ Energy Informatics Conference 2026 zu sein!

Vom 21.–23. September kommen junge IT-Talente, Forschende sowie Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis zusammen, um sich über die Schnittstelle von Digitalisierung, IT und Energie auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Industrie und Forschung stehen vor einer Jahrhundertaufgabe: der Dekarbonisierung und Dezentralisierung unserer Energiesysteme. Die größte Hürde dabei ist längst nicht mehr nur die Hardware – die echte Herausforderung liegt in der Software, der Datenverarbeitung und der Systemarchitektur. Die Energiewende wird immer stärker zu einem Informatik-Projekt. Um die neuesten IT-gestützten Lösungen, Methoden und Algorithmen für die Energiesysteme von morgen zu diskutieren, laden wir Sie herzlich zur 15. DACH+ Conference on Energy Informatics ein:

Ort: Johannes Kepler Universität (JKU) Linz, Science Park 1 (Präsenz-Event)
Datum: 21. bis 23. September 2026
Konferenz-Webseite: https://energy-informatics2026.org
Konferenzsprache: Englisch
Konferenzprogramm: https://energy-informatics2026.org/conference/programme/
Jetzt anmelden: https://energy-informatics2026.org/fees/

Warum sich die Teilnahme lohnt:

Die Konferenz bietet die ideale Plattform, um deep-dive IT-Themen mit der Anwendungsdomäne Energie zu verknüpfen. Profitieren Sie

  • Von praxisnahen Technical Workshops (21. September): Erhalten Sie direkten Einblick in neue Tools, Methoden und Programmieransätze.
  • Von technologischen Highlights: Diskutieren Sie über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Machine Learning, Big Data Analytics, Cybersecurity im Smart Grid und dezentralen Steuerungsarchitekturen.
  • Vom Übergang von der Forschung in die Praxis: Die Konferenz Energy Informatics bietet Einblicke in neue Digitalisierungstechnologien und zeigt, welche KI-Anwendungen bereits heute produktiv eingesetzt werden, welche sich wirtschaftlich bewähren und welche Kompetenzen Unternehmen jetzt aufbauen müssen.
  • Von der Chance Talente zu entdecken und die Zukunft mitzugestalten: Nutzen Sie die Gelegenheit, die vielversprechendsten Talente der Branche kennenzulernen und neue Potenziale für Ihr Unternehmen zu entdecken.
  • Von akademischem Tiefgang & Vernetzung: Tauschen Sie sich im DACH-Raum und darüber hinaus fachübergreifend zwischen Wissenschaft, Industrie und Dienstleistern aus.

Grober Programmrückblick:

  • Montag, 21. September: Technical Workshops (Praktische Einblicke, Tool-Erfahrungen und Methodendiskussionen).
  • Dienstag, 22. & Mittwoch, 23. September: Hauptkonferenz mit wissenschaftlichen Sessions zu Smart Grids, Resilienz von Energiesystemen, Sektorenkopplung und Datenmanagement.

Nutzen Sie die Gelegenheit, um Algorithmen und IT-Architekturen dorthin zu bringen, wo sie aktuell am dringendsten gebraucht werden – in die kritische Infrastruktur unserer Energieversorgung. Sichern Sie sich Ihren Wissensvorsprung und registrieren Sie sich für ein Early Bird Ticket bis 31. Juli 2026. Die Teilnehmer:innenzahl ist aus organisatorischen Gründen begrenzt.

Alle Informationen zur Registrierung, den Ticketpreisen und dem Programm finden Sie direkt auf der offiziellen Konferenzwebseite der DACH+ Energy Informatics 2026.

Die 15. DACH+ Energy Informatics Conference 2026 wird vom Energieinstitut der Johannes Kepler Universität Linz veranstaltet und in Kooperation mit der Johannes Kepler Universität Linz, der Fachhochschule Oberösterreich sowie dem AIT Austrian Institute of Technology organisiert.

The International Symposium on District Heating and Cooling is a leading international conference for research and innovation in the field of district heating and cooling. Held every two years, it brings together experts from academia, industry, public institutions and policy organisations from around the world.

The 20th edition of the Symposium will take place in Linz, Austria, from 5 to 8 September 2027. It will be hosted and organised by the Energieinstitut an der JKU Linz under the auspices of the International Energy Agency Technology Collaboration Programme on District Heating and Cooling (IEA DHC).

With around 200 to 300 international participants expected, the Symposium will provide a platform to present innovative research, discuss opportunities and challenges in district heating and cooling and strengthen international exchange within the global DHC community.

Sunday, 5 September 2027: Welcome Reception

Monday, 6 September 2027:

  • Welcome & Opening
  • Keynote Speeches
  • Parallel Sessions: technical and scientific presentations
  • Evening Event: Conference Dinner

Tuesday, 7 September 2027:

  • Parallel Sessions: technical and scientific presentations
  • Awards & Closing Session
  • Closing Reception

Wednesday, 8 September 2027: Technical Tour – Site Visits

We offer a range of tailored sponsorship packages for organisations interested in supporting the 20th International Symposium on District Heating and Cooling. For more information, please contact us at ieadhc2027@energieinstitut-linz.at.

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Im Anschluss an den Regional Leaders Summit (RLS)-Science Conference 2026 unterzeichneten das Energieinstitut an der JKU Linz und das Energy Research Institute of Shandong Academy of Sciences ein Memorandum of Understanding (MoU).

Wir freuen uns sehr über diesen wichtigen Schritt und das große Potenzial der zukünftigen Zusammenarbeit. Beide Institute verbindet das Interesse an angewandter Forschung, wissenschaftlichem Austausch und praxisnahen Lösungen für nachhaltige Energiesysteme.

Im Mittelpunkt der Kooperation stehen Themen wie Energiewende, Dekarbonisierung, Wasserstoff, Sektorkopplung, Energieeffizienz, industrielle Transformation sowie energieökonomische, regulatorische und technologische Fragestellungen.

Das MoU schafft eine wertvolle Grundlage, um den Austausch zwischen OÖ und Shandong weiter zu vertiefen und langfristig neue Forschungskooperationen aufzubauen.

Wir bedanken uns herzlich beim Energy Research Institute of Shandong Academy of Sciences (insbesondere Prof. Zhigang Liu) für das Vertrauen und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Schritte!

Das Energieinstitut an der JKU Linz lädt zur Einreichung von Arbeiten für den Friedrich Schneider Nachwuchspreis ein.

Ausschreibung: Die Beschäftigung mit ökonomischen Themen innerhalb der Energieforschung hat eine herausragende Bedeutung für die Identifikation geeigneter Maßnahmen, Strategien und Modelle für ein nachhaltiges, effizientes und zukunftsorientiertes Energiesystem.
Der Friedrich Schneider Nachwuchspreis für Energieökonomie prämiert exzellente Beiträge von Nachwuchsforscher*innen zu Themen und Aspekten der Transformation des Energiesystems mit einem ökonomischen Schwerpunkt.

Weitere Details

Einreichungsfrist: 20. September 2026
Einreichung: per E-Mail an office@energieinstitut-linz.at (Betreff: „Friedrich Schneider Nachwuchspreis“)

Es werden bis zu zwei herausragende Arbeiten prämiert.
Preisgeld: jeweils 1.000 €
Verleihung: 03. November 2026 in Linz (die Anwesenheit der Preisträger*innen wird vorausgesetzt)

 

Gemäß der Austrian Research Landscape-Datenbank der TU Wien befindet sich das Energieinstitut an der JKU Linz (über alle Forschungsbereiche) mit unseren 45 Mitarbeiter:innen:

  • am 8. Platz unter allen österr. außeruniversitären Forschungseinrichtungen gemessen an der Anzahl an FFG-Projekten,
  • am 10. Platz unter allen österr. a.u. Forschungseinrichtungen gemessen an der Anzahl an EU-Projekten,
  • am 12. Platz unter allen österr. a.u. Forschungseinrichtungen gemessen am eingeworbenen Budget bei EU-Projekten,
  • am 9. Platz unter allen österr. a.u. Forschungseinrichtungen gemessen an den kumulierten FFG-/EU- und FWF-Projekten,
  • am 22. Platz bei FFG-Projekten und am 27. Platz bei EU-Projekten – unter sämtlichen österreichischen Forschungseinrichtungen.

Dabei handelt es sich um absolute und nicht um relative Rankings. Es wird schwer, dies zu halten – aber im Sinne der Transformation des Energiesystems und der dafür notwendigen Analysen und Lösungen werden wir alles dafür geben, weiter daran zu arbeiten!

Connecting Science Across Borders

Unter dem Titel „Multilaterale Wissenschaftskooperation in einem multiregionalen Netzwerk“ kamen von 14. bis 18. Juni 2026 rund 100 Teilnehmer:innen aus Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement, Wirtschaft und Politik in München und Linz zusammen.

Die RLS-Sciences Conference 2026 wurde von Bayern und Oberösterreich (Land Oberösterreich in Zusammenarbeit mit dem Energieinstitut an der JKU Linz) ausgerichtet und brachte die Partnerregionen Bayern, Georgia, Oberösterreich, Québec, SãoPaulo, Shandong und WesternCape zusammen.

Im Mittelpunkt der Konferenz standen der Austausch zu aktuellen Transformationsfragen und die Verbindung von Forschung, Praxis und Politik, von Energie und Klima über Digitalisierung und High Technologies bis hin zu neuen gemeinsamen Kooperationsfeldern.

Das Energieinstitut brachte sich im RLS-Energy Network mit Beiträgen zu Wasserstoff, industrieller Dekarbonisierung, Power-to-X, Klimapolitik, nachhaltigen Zukunftspfaden und regionaler Wärmeinfrastruktur ein. In Linz organisierte und begleitete das Energieinstitut die Energy Network Session sowie Site Visits zu H2Future/voestalpine und FutureHeatHighway/LINZ AG.

Ein Empfang des oberösterreichischen Landeshauptmanns Thomas Stelzer im Landhaus Linz bildete einen stimmungsvollen Abschluss und unterstrich die politische Unterstützung für das internationale Netzwerk.

„Die RLS-Sciences Conference hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll langfristige internationale Zusammenarbeit für angewandte Energieforschung ist. Gerade im Energy Network konnten wir regionale Erfahrungen, wissenschaftliche Perspektiven und konkrete Ideen für weitere Kooperationen zusammenbringen“, zieht unser Kollege Sebastian Goers, Koordinator des RLS-Energy Network in OÖ, ein positives Fazit.

Vielen Dank an alle Partner:innen, Organisator:innen und Teilnehmenden aus allen RLS-Regionen für den offenen Austausch und die wertvollen Impulse für die weitere Zusammenarbeit.

Unsere Webinarreihe zur „Transformation industrieller Energiesysteme“ ist erfolgreich abgeschlossen. In kompakten Pitch-Sessions wurde die volle Bandbreite der internationalen Forschungskooperation im Bereich industrielle Energietechnologien im Rahmen von IEA IETS vorgestellt.

Deutlich wurde: Die Lösungen für eine dekarbonisierte Industrie stehen längst in den Startlöchern. Präsentiert wurden vielfältige Ansätze aus Forschung und Praxis – von Elektrifizierung über Carbon Capture, Utilisation and Storage (CCUS) bis hin zur industriellen Symbiose.

Dass 30 Expert:innen ihre Projekte in diesem Format präsentiert haben, zeigt die enorme Vielfalt, die in den IETS-Tasks steckt. Die insgesamt 154 Anmeldungen haben bewiesen, dass das Interesse an konkreten Lösungen für die industrielle Dekarbonisierung groß ist.
Interessiert? Die Präsentationen sind auf unserer Homepage verfügbar.

Die internationalen IETS Forschungskooperationen werden in thematische Arbeitsgruppen („Tasks“) gegliedert. Die inhaltliche Basis bildeten die aktuellen IETS-Tasks:

IETS Task 11: Industrielle Bioraffinerien auf dem Weg zur Nachhaltigkeit (Lead: Bettina Muster-Slawitsch, AEE Intec)
IETS Task 19: Elektrifizierung der Industrie (Simon MOSER, Energieinstitut an der JKU Linz )
IETS Task 21: Subtask 4: Carbon Dioxide Capture in Industry (Lead: Simon Moser, Energieinstitut an der JKU)
IETS Task 21: Subtask 5: Facilitation of Industrial Symbiosis (Lead: Simon Moser, Energieinstitut an der JKU)
IETS Task 22: Energieflexibilität in energieintensiven Industrien (Lead: Martin Fischer, TU Wien)
IETS Task 23: Hemmnisse und Treiber für die Transformation industrieller Energie, Technologien und Systeme (Lead: Sophie Knöttner, AIT)

Finanziert und ermöglicht wird die österreichische Beteiligung an diesen zukunftsorientierten Tasks durch das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur.

Großwärmespeicher werden oft vor allem anhand ihrer Wirtschaftlichkeit bewertet. Doch welche Rolle spielen Aspekte wie Resilienz, Versorgungssicherheit und Klimaschutz aus Sicht von Kund:innen und Fernwärmebetreibern?

Im Rahmen des EU-Projekts TREASURE (Fokus: Großwärmespeicher) hat das Energieinstitut an der JKU Linz genau diese Frage untersucht. Der Bericht ist ab sofort online verfügbar!

Eine Befragung von rund 2.900 Heizungskund:innen und rund 50 Fernwärmebetreibern liefern folgende Erkenntnisse:

Starke öffentliche Unterstützung: 65–70% der befragten Kund:innen sprechen sich für den Einsatz von Großwärmespeichern aus.
Versorgungssicherheit hat einen messbaren Wert: Kund:innen sind bereit, nicht nur für geringere CO₂-Emissionen, sondern auch für mehr Resilienz und Versorgungssicherheit zu bezahlen.
Investitionsentscheidungen gehen über reine Wirtschaftlichkeit hinaus: Fernwärmebetreiber sind bereit, für Investitionen in Großwärmespeicher längere Amortisationszeiten zu akzeptieren. Das zeigt, dass nicht-marktbezogene Vorteile wie Resilienz und Versorgungssicherheit zunehmend in Investitionsentscheidungen einfließen.

Die Ergebnisse verdeutlichen: Der Nutzen von Großwärmespeichern reicht weit über wirtschaftliche Kennzahlen hinaus. Wer die Wärmewende erfolgreich gestalten will, sollte diese gesellschaftlichen und systemischen Mehrwerte in Planungs- und Investitionsentscheidungen berücksichtigen.

Den umfassende Bericht kann hier gefunden werden: https://www.treasure-project.eu/news/new-treasure-report-highlights-the-value-of-large-thermal-energy-storage-beyond-economics

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