Wenn Fernwärmenetze verbunden werden, können deren Heizwerke gemeinsam genutzt werden – das soll die Versorgung nachhaltiger und kostengünstiger machen.
Bislang gibt es keine Verbindungen zwischen der Fernwärmeversorgung unterschiedlicher Städte. Forscherinnen und Forscher des Energieinstituts an der JKU haben sich damit beschäftigt, ob sich durch die Verbindung der Wärmenetze Kosteneinsparungen und positive Umweltauswirkungen ableiten lassen. An einem Beispiel kann gezeigt werden, dass die CO₂-Intensität um 15 % sinkt, weil Abwärme genutzt wird, anstelle Gas zu verbrennen. Die Simulation zeigt auch Ersparnisse im laufenden Betrieb. Dem stehen jedoch hohe Investitionen für die Leitung gegenüber.
Quelle Bild: Screenshot Energy, Volume 33, 2025 (ISSN 0360-5442)

