Wie können flexible Stromverbraucher und Erzeuger (von E-Fahrzeugen über Wärmepumpen bis hin zu Rechenzentren) so gesteuert werden, dass Stromnetze entlastet, erneuerbare Energien besser integriert und neue wirtschaftliche Verwertungspfade ermöglicht werden?
Genau hier setzt ACTIVATE an: Das Projekt entwickelt ein KI-gestütztes, cyber-physisches System, das Flexibilitäten netz-, markt- und tariforientiert bündelt und steuert. Herzstück sind ein AI-driven Load Controller sowie ein Distribution-Level Aggregator, der lokale Flexibilität auf Verteilnetzebene nutzbar machen soll.
Drei praxisnahe Use Cases stehen im Mittelpunkt:
– Dienstwagenflotte der Sparkasse Oberösterreich
– Multifunktionaler Gebäudekomplex am Campus der Johannes Kepler Universität Linz
– Geografisch verteilte Flexibilitätspotenziale im Reallabor 100% EE Waldviertel
Damit soll ACTIVATE einen Beitrag leisten, Lastspitzen zu reduzieren, Stromnetze effizienter zu nutzen und die Integration erneuerbarer Energien weiter voranzubringen.
Am Dienstag, den 23. Juni 2026, fand das Online-Kick-off-Meeting zum Projekt ACTIVATE statt.
Unter der Konsortialführerschaft des Energieinstitut an der JKU Linz arbeiten Partner aus Forschung, Energiewirtschaft, Technologieentwicklung und Praxis somit gemeinsam daran, Flexibilität als zentrale Ressource für ein klimafittes Energiesystem nutzbar zu machen.
Projektpartner:
– EVN AG
– impeect GmbH
– Pro2Future GmbH
– Reallabor 100% EE Waldviertel BetriebsgmbH
– Sparkasse Oberösterreich
– LIT Future Energy Lab
– Stabsstelle für Nachhaltigkeit der Johannes Kepler Universität Linz
– Siemens Aktiengesellschaft Österreich
Ein großes Danke an alle Projektpartner für den konstruktiven Austausch und den engagierten Start. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte und das gemeinsame physische Kick-off im Herbst!
Gefördert wird ACTIVATE im Rahmen der FTI-Initiative „Energieforschung 2025“ aus Mitteln des Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur.
Mehr Infos zum Projekt: hier