Die Durchführung einer robusten und faktenbasierten Prozessbewertung zur Quantifizierung der ökologischen Auswirkungen im Zusammenhang mit Produkten, Dienstleistungen und Systemen parallel zur Technologie- und Produktentwicklung wird immer mehr zur Pflicht. Nicht zuletzt um die Anforderungen des Marktes und der Gesellschaft zu erfüllen. Die begleitende mehrdimensionale Prozessbewertung von Technologie- und Produktinnovationen in einem frühen Entwicklungsstadium hat sich in den letzten Jahren zu einer der Kernkompetenzen am Energieinstitut an der JKU Linz entwickelt. Dieses fundierte Fachwissen lässt sich auf vielfältige Technologien, Prozesse und Produkte übertragen.

  • Life Cycle Assessment

Mittels eines Life Cycle Assessments (LCA; Ökobilanz) werden die mit Produkten, Verfahren oder Einzelmaßnahmen verbundenen potentiellen ökologischen Benefits und Risiken im Vergleich zu einem Referenzsystem (Stand der Technik) quantifiziert. Zusätzlich zu unserer praktischen Expertise, die wir in den letzten Jahrzehnten im Bereich des Lebenszyklusdenkens stetig ausgebaut haben, bedienen wir uns international anerkannter Methoden (ISO 14040/44) und setzten akkreditierte Softwaremodelle und Datenbanken ein, die dem neuesten Stand der Wissenschaft entsprechen.

 

  • Life Cycle Costs

Die Erfüllung notwendiger Ziele im Bereich der Nachhaltigkeit beschränkt sich nicht auf Umweltauswirkungen. Daher ist auch eine betriebswirtschaftliche Betrachtung mittels Kosten-Nutzen-Analysen von Technologien und Produkten notwendig, um einen Trade-off zwischen Ökonomie und Ökologie in einem frühen Entwicklungsstadium abzubilden. Neben unserer in zahlreichen anwendungsorientierten Forschungsprojekten erworbenen Kompetenzen im Bereich der technoökonomischen Bewertung, sind Infrastrukturanalysen, Screening von Märkten, Roll-out Szenarienentwicklung usw. ebenfalls zentrale Bestandteile unser Portfolio für eine umfassende Prozessbewertung.

Ihre Ansprechpersonen: Dr. Karin Fazeni-Fraisl und DI (FH) Johannes Lindorfer