EnergyHyWay

Potenzialbetrachtung der großtechnischen Speicherung und Nutzung von H2 in elementarer und chemisch gebundener Form

Serve-U Das zentrale Ziel dieses Sondierungprojektes ist die Erstellung einer gesamtheitlichen Bewertung der aussichtsreichsten Wasserstoffbereitstellungspfade für die Mobilität. Dabei wird eine vergleichende energietechnische und ökologische Bewertung – beginnend beim grünen Wasserstoff bis hin zur Endanwendung in der Mobilität erfolgen. Bei der Bewertung werden neben dem direkten Wasserstoffpfad auch unterschiedliche Wasserstoffträgersysteme beurteilt. Die gesamtheitliche Bewertung umfasst auch eine separate Bewertung der jeweiligen Speicherungs- und Logistikpfade für die unterschiedlichen Produktionsstätten (AT und Übersee).
Bei den Wasserstoffträgersystemen wird ein Schwerpunkt auf das Ammoniaksystem gelegt und zusätzliche vertiefende Analysen hinsichtlich der erzielbaren H2-Qualität bei der dezentralen Rückumwandlung von Ammoniak in Wasserstoff (Ammonia Cracking) durchgeführt. Außerdem erfolgt eine Potentialabschätzung der direkten Ammoniaknutzung in einer Hochtemperaturbrennstoffzelle (SOFC) bzw. in einer Ammoniakbrennstoffzelle (DAFC).
Der Innovationsgehalt des Projektes liegt in der Bewertung neuer Technologien um Wasserstoff bzw. auf Wasserstoff basierende Kraftstoffe für die Mobilität bereitzustellen. Diese neuen Technologien sollen Mobilität ermöglichen, die energieeffizienter, klimafreundlicher und sicherer ist als die bisher bekannten Wege, und dadurch die Akzeptanz von Wasserstoff für die Mobilität fördern.
Die im Sondierungsprojekt erzielten Ergebnisse tragen zu einer besseren Entscheidungsfindung für die Stakeholder und Politik im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Wasserstoffproduktionsanlagen und den Ausbau der erforderlichen Versorgungsinfrastruktur bei.
Das Energieinstitut an der JKU Linz beschäftigt sich im Projekt schwerpunktmäßig mit ökologischen Analysen der Wasserstoffbereitstellungspfade und identifiziert mögliche Umsetzungsbarrieren.

Bund
als Förderungsgeber

OMV Downstream GmbH
(als KonsortialführerIn)

Borealis Agrolinz Melamine GmbH
(als ProjektpartnerIn)

HyCentA Research GmbH
(als ProjektpartnerIn)

WIVA P&G – Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas
(als ProjektpartnerIn)

Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz
(als ProjektpartnerIn)

Berichte zum Projekt

Hier finden Sie zukünftig Berichte zum Projekt.

  • Ansprechpersonen:

Dr. Darja Markova

 

  • MitarbeiterInnen:

Dr. Karin Fazeni-Fraisl

DI Dr. Daniel Rosenfeld

 

  • Projektlaufzeit: 01.02.2021 – 31.01.2022

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