PINE – Primärenergieeffizienz durch industrielle Energiekooperation und Energieraumplanung in OÖ – eine Sammlung von Fallstudien und Erkenntnissen aus aktuellen Projekten

Im Sinne der Energieeffizienz sollte die Abwärme eines Industrieprozesses noch anderen Nachnutzungen zur Verfügung stehen, z.B. zur Bereitstellung von Prozess- oder Raumwärme außerhalb des eigenen Betriebs. Das Projekt „PINE“ behandelte die Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz durch eine solche Energiekooperation. Die Energiekooperation bedeutet jedoch auch, dass Unternehmen, die aufgrund ihrer höchst unterschiedlichen Kerngeschäfte bislang keinerlei oder nur wenig Berührungspunkte hatten, aufeinander zugehen müssen.

Es zeigt sich, dass die Umsetzung von Energiekooperationen ein mehrstufiger Prozess ist, der viele Disziplinen umfasst. Barrieren aus den Bereichen Soziales und Information spielen eine wichtige Rolle, insbesondere in der Initiierungsphase. Im Vergleich zu internen Maßnahmen sind bei der Kooperation zusätzliche Aufwände erforderlich, um Informationen auszutauschen, Verhandlungen voranzutreiben und vertragliche Vereinbarungen zu treffen.

Es zeigt sich, dass Energiekooperation von externen Institutionen wie der Forschung, der Politik und Interessensvertretungen getragen und gefördert werden kann und muss. Folgende Empfehlungen wurden abgeleitet:

  • Umfassende und detaillierte Kenntnis der firmeninternen Verbräuche als Basis
  • Kooperationsmöglichkeiten mit anderen lokalen Unternehmen eruieren
  • Koordinierende Rolle liegt u.a. bei Institutionen oder Interessenvertretungen
  • Gezielte Ansiedelungspolitik und Energieraumplanung notwendig

Fördergeber:

  • Wirtschaftskammer Österreich
Endbericht des Projektes PINE

Den Endbericht des Projektes finden Sie hier.

  • Ansprechpersonen:

MMag. Dr. Simon Moser

 

  • MitarbeiterInnen:

Valerie Rodin MSc

 

  • Projektlaufzeit: 2019 – 03/2020

 

  • Disziplinen:

Ressourcen- und Energieeffizienz

Integrierte Energiesysteme & Hybridnetze

Ähnliche Projekte