ELYSIUM

AEM-Electrolysis: Scaling, Integration, Utilization, and Manufacturing

Projektbeschreibung

Das Forschungsprojekt ELYSIUM adressiert zentrale Herausforderungen der Anionen-Austausch-Membran-Elektrolyse (AEMEL), die die Skalierung und Netzintegration dieser Technologie hemmen. Es besteht erheblicher Forschungsbedarf bei den Herstellungsprozessen der Membran-Elektroden-Einheit (MEA) und deren Lebensdauer im dynamischen Betrieb, um die AEMEL wirtschaftlich attraktiv zu machen. ELYSIUM fokussiert sich auf die Weiterentwicklung der aktiven Zellkomponenten, deren Herstellung und Einsatz im Elektrolyseur, und untersucht dabei ausschließlich edelmetallfreie und PFAS-freie MEAs mit hoher Leistungsdichte. Innovative Katalysatorbeschichtungsverfahren und nachhaltige Prozess- und Elektrolytführung zielen darauf ab, die Kapital-(CAPEX) und Betriebskosten (OPEX) der AEMEL zu senken. Diese neuartigen Verfahren werden frühzeitig auf Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit bewertet. Hochmoderne Testverfahren prüfen die Integrierbarkeit und Langlebigkeit der Komponenten in Verbindung mit fluktuierenden erneuerbaren Stromquellen. Aufgabe des Energieinstituts ist die Bewertung der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit mit Fokus auf die verwendeten Materialien sowie die Abschätzung von wirtschaftlichen Potentialen der weiterentwickelten AEM Elektrolyse mittels Lernkurvenmodellen.

Projekt­konsortium

  1. Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz
  2. H2i GreenHydrogen GmbH
  3. HyCentA Research GmbH
  4. voestalpine Stahl GmbH

Projektlaufzeit

01.04.2025 - 31.03.2028

Fördergeber

KLIEN

Förderschiene

Energieforschung 2024
Klimafonds 2d Rbg Neu Ab 2023
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programmes Nr. FO999921062 durchgeführt.
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