Der Task verfolgt das Ziel, Energiespeicherlösungen anwendungsorientiert zu analysieren und so einen wesentlichen Beitrag zur Flexibilisierung eines erneuerbaren, dezentralen Energiesystems zu leisten. Im Fokus steht dabei die systematische Verknüpfung von konkreten Anwendungsanforderungen mit den Eigenschaften von Speichertechnologien. Dazu werden technische, ökonomische und nicht-technische Aspekte (z. B. Umweltwirkungen, soziale Akzeptanz) gleichermaßen berücksichtigt und anhand von klar definierten KPIs beschrieben.
Kern des Tasks ist die Entwicklung einer umfassenden „Match-Making-Matrix“, die alle relevanten Speichertechnologien (elektrisch, thermisch, chemisch) und Anwendungsfelder (zentral, dezentral, alle Sektoren: Strom, Wärme/Kälte, Mobilität) abdeckt. Ergänzend werden Best-Practice-Beispiele gesammelt, die erfolgreiche Speicher-Anwendungs-Paare illustrieren und wertvolle Einblicke sowie „Lessons Learned“ für die Replikation bieten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bewertung und Priorisierung dieser „Matches“ nach ihrem Beitrag zur CO₂-Reduktion und ihrem Nutzen für die Systemflexibilität. So wird Entscheidungsträger:innen aus Politik, Wirtschaft und Forschung eine fundierte Grundlage geboten, um passende Speicherlösungen zu identifizieren und gezielt umzusetzen.
Das österreichische Konsortium übernimmt dabei eine zentrale Rolle: Es sammelt gezielt Best-Practice-Beispiele und KPIs, um Anwendungen und Speichertechnologien vergleichbar zu machen. Darüber hinaus fungiert es als Schnittstelle für den aktiven Austausch zwischen der nationalen Speicher-Community und internationalen Stakeholdern, um Wissen, Erfahrungen und innovative Ansätze wirksam zu vernetzen und für eine schnelle Umsetzung nutzbar zu machen.



