Entwicklung innovativer Wertschöpfungsketten zur optimalen Nutzung von Synergien zwischen Kunststoffrecycling und Energiesystem – SynERecy

Änderungen in politischen Vorgaben sowie aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen stellen die Abfall- und Recyclingwirtschaft für Kunststoffabfälle vor neue Herausforderungen. Kunststoffabfälle sind eine wertvolle Ressource für stoffliche wie auch energetische Nutzung, wobei ein Ausbau der stofflichen Nutzung u.U. die Verwendung als Energieträger langfristig beeinträchtigen kann. Daher ist es notwendig, bei Systemänderungen in der Kunststoffverwertung die Auswirkungen auf das Energiesystem zu berücksichtigen. Hier setzt SynERecy an, indem bestehende und potentielle zukünftige Quellen und Senken von Kunststoffabfällen in OÖ analysiert werden und darauf aufbauend entstehende Zielkonflikte zwischen Abfall- und Recyclingwirtschaft, Energiewirtschaft und Industrie identifiziert werden – bspw. werden Kunststoffabfälle als Energieträger eingesetzt deren Verfügbarkeit zukünftig fraglich sein könnte aufgrund höherer Recyclingquoten. Zur Vermeidung dieser Zielkonflikte werden in SynERecy Szenarien zur zukünftigen Ausgestaltung der Wertschöpfungsketten der Kunststoffverwertung entwickelt und hinsichtlich der Auswirkungen auf Carbon Footprint, Energie- und Ressourceneffizienz sowie Wirtschaftlichkeit bewertet. Mit Blick auf eine mögliche Realisierung der Szenarien werden abschließend Handlungsempfehlungen ausgearbeitet, wie eine Umsetzung gelingen kann. Zusätzlich werden weiterführende Projekte konkretisiert, die eine Realisierung der Szenarien und Umgestaltung der Wertschöpfungsketten zur Kunststoffverwertung ermöglichen. Die Einbindungen von ExpertInnen über Experteninterviews und einen Expertenworkshop innerhalb des Projekts ermöglicht eine optimale Verankerung der Ergebnisse sowie der entwickelten Projektideen in OÖ.

Fördergeber:

  • Land OÖ

Projektpartner:

  • Johannes Kepler Universität Linz, Institute for Polymeric Testing and Materials
Berichte zum Projekt

Hier finden Sie zukünftig Berichte zum Projekt.

  • Ansprechpersonen:

Dr. Karin Fazeni-Fraisl

 

  • MitarbeiterInnen:

DI Lukas Zeilerbauer

Lisa Eisner, MSc.

 

  • Projektlaufzeit: 01.07.2020 – 31.12.2021

 

  • Disziplinen:

Ressourcen- und Energieeffizienz

Ähnliche Projekte